Abnehm-Glück mit Glücks-Diät! So funktioniert die GLYX Diät!

Was ist die „Glücks“ Glyx Diät?

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Die Glyx Diät gehört zu den kohlenhydratverminderten Diäten. Bei ihr werden keine Kalorien gezählt, sondern Lebensmittel bevorzugt, die einen möglichst niedrigen „Glykämischen Index“ haben. Was ist das? Der Glykämische Index ist ein Zahlenwert, der beschreibt, wie schnell verzehrte Kohlenhydrate zu Blutzucker umgesetzt werden. Am schnellsten geht das mit Glucose (Traubenzucker). Glucose braucht nämlich nicht verdaut zu werden. Es kann unverändert, sozusagen in einem Stück, vom Darm ins Blut aufgenommen werden – und Glucose ist bereits der Blutzucker, braucht im Körper nicht erst dazu gemacht werden. Dieser schnellste Blutzuckerlieferant hat einen Glykämischen Index von 100. Einen höheren Wert gibt es dafür nicht. Alle anderen Lebensmittel haben niedrigere Glykämische Indizes (Indizes: Plural von Index). Lebensmittel mit besonders niedrigem Glykämischen Index, d.h. mit Werten unter 55, werden bei der Glyx Diät bevorzugt.

Dass die Bezeichnung Glyx Diät so klingt, wie Glücks-Diät, ist ein guter Einfall der Namensgeber. Damit wird die Diät unwillkürlich mit Glück in Verbindung gebracht und Glück ist immer positiv.

Wie funktioniert die „Glücks“ Glyx Diät?

Bei der Glyx Diät geht davon aus, dass Lebensmittel mit einem hohen Glykämischen Index – das sind z.B. Traubenzucker, Weißmehlprodukt, Kartoffeln und Reis – den Blutzuckerspiegel schnell und stark ansteigen lassen. Der Körper soll darauf mit einer starken Insulinausschüttung reagieren, um den überschüssigen Zucker aus dem Blut in die Körperzellen zu bringen. Der hohe Insulinspiegel soll dadurch den Blutzucker zu stark senken, so dass man in der Folge unterzuckert. Diese Unterzuckerung soll dann schließlich Heißhungerattacken auslösen, die zu unkontrollierter Nahrungsaufnahme und dadurch zum Übergewicht führen.

Etwas kompliziert, nicht wahr? Deshalb hier die Kurzversion: Lebensmittel mit einem hohen Glykämischen Index machen laut der Glyx Diät dick. Daraus wurde gefolgert, dass im Gegenzug Lebensmittel mit einem niedrigen Glykämischen Index schlank machen: die Glyx Diät.

Was darf man bei der „Glücks“ Glyx Diät essen?

Die Antwort auf die Frage liegt nahe: Bei der Glyx Diät ist alles erlaubt, was einen niedrigen Glykämischen Index hat.

Niedrig ist er bei Werten unter 55. Zu den Lebensmitteln, die man bei der „Glücks-Diät“ reichlich (deshalb „Glück“) essen und trinken darf, zählen z.B. Milch und Milchprodukte, wie Quark, Joghurt oder Käse, Fleisch und Fisch, Teigwaren (z.B. Nudeln), Bohnen, Erbsen und andere Hülsenfrüchte, viele Gemüse, Salat, Nüsse und andere Samen. Insgesamt ist die bevorzugte Ernährung bei der Glyx Diät sehr eiweißreich. Mindestens 1,5 g Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht werden empfohlen, das ist mindestens fast das Doppelte des normalen Proteinbedarfs von 0,8 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht.

Der mittlere Glykämisch Index liegt im Bereich von über 55 bis 70 Punkten. Hier finden sich Lebensmittel wie Vollkornbrot, süßes Obst und sogar üblicher Haushaltszucker (Saccharose: Rohrzucker, Rübenzucker, Kristallzucker), der vom Körper nicht direkt aufgenommen werden kann wie Traubenzucker. Er muss zuvor verdaut werden, d.h. von den Verdauungssäften chemisch in seine Bestandteile Traubenzucker und Fruchtzucker zerlegt werden, die dann erst aufgenommen werden können. Wegen dieses vorgelagerten Umsetzungsschritts kommt der Traubenzucker nicht so schnell im Blut an und hat deshalb keinen so hohen Glykämischen Index, wie etwa Glucose.

Dann gibt es noch die Lebensmittel mit einem hohen Glykämischen Index, d.h. mit Werten von über 70 bis maximal 100. Dazu zählen z.B. Kartoffeln, wobei Kartoffelzubereitungen, wie z.B. Püree einen noch höheren Wert haben, weil sie schneller verdaut werden können. Weitere Lebensmittel mit einem hohen Glykämischen Index sind z.B. Reis, Weißmehlprodukte (Weißbrot) oder auch die so beliebten Cornflakes.

Wieviel darf man bei der „Glücks“ Glyx Diät essen?

Das richtet sich danach, ob es Lebensmittel mit einem niedrigen, mittleren oder hohen Glykämischen Index sind.

  • Von Lebensmittel mit einem niedrigen Glykämischen Index darf man sich bei der Glyx Diät beliebig satt essen. Ihre Menge ist nicht beschränkt – halt eine Glücks-Diät.
  • Von Lebensmittel mit einem mittleren Glykämischen Index darf man bei der Glyx Diät nur geringere Mengen essen.
  • Lebensmittel mit einem hohen Glykämischen Index sind bei der Glyx Diät nicht völlig verboten. In der Regel sollte man sie aber vermeiden.

Wieviel kann man mit der Glyx „Glücks“ Diät abnehmen?

Laut Glyx Diät sollen 5 kg in 10 Tagen möglich sein. Dass das aber alleine durch einen niedrigen Glykämischen Index möglich wäre, wird von Experten bezweifelt. Wahrscheinlich wirkt auch noch ein entwässernder Effekt mit, der sich durch zusätzlichen Gewichtsverlust bemerkbar macht.

Außerdem wird begleitend zur Glyx Diät auch noch eine halbe Stunde täglicher Sport empfohlen, um den Stoffwechsel (also den Energiebedarf) anzuregen. Tatsächlich verstärkt Sport den Effekt des Abnehmens – auch bei der Glyx Diät. In welchem Maße das möglich ist, hängt sehr von der Sportart ab, die Sie betreiben.

Die Glyx Diät ist aber nicht vollständig, ohne das begleitende Anti-Stress-Programm.

Es ist bekannt, dass Stress Übergewicht bewirken kann, weil man sich unter Stress leicht zu unkontrolliertem Essen verführen lässt.

Wie gut ist die „Glücks“ Glyx Diät?

Zur Glyx Diät gibt es bei Experten durchaus Kritik. Sie meinen zum Beispiel, dass der Glykämische Index nicht als alleiniges Kriterium für eine Diät ausreicht. Man müsse sehr wohl auch die Kalorien beachten. Auch für die Glücks-Diät gilt: Man nimmt ab, wenn man weniger Kalorien zu sich nimmt, als der Körper braucht. Fett hat einen sehr niedrigen Glykämischen Index. Nach der Glyx Diät dürfte man davon also unbeschränkt viel essen. Fett hat aber sehr viele Kalorien. Etwa doppelt so viele wie Kohlenhydrate. Wenn man so viel Fett zu sich nimmt, dass der Körper mehr Kalorien bekommt, als er braucht, nimmt man trotz Glyx Diät zu und nicht ab.

Dieser Experten-Einwand zur Glücks-Diät ist plausibel und völlig nachvollziehbar. Wenn Sie diesen Kritikpunkt berücksichtigen und einfach weniger Fett essen, als es die Glyx Diät erlaubt, lässt sich die Glücks-Diät wieder zur Abnehm-Diät machen.

Problematisch ist auch die stark überhöhte Eiweißzufuhr bei der Glücks-Diät. Zwar soll man stets genug Protein zu sich nehmen – und schon das ist nicht so wenig. Aber die doppelte Menge bringt keinen nachvollziehbaren Vorteil, weil der Körper nur das verwertet, was er braucht. Auf der anderen Seite erhöhen die Abbauprodukte mancher eiweißreichen Lebensmittel (Fleisch, Fisch) den Harnsäurespiegel und damit den Hauptverursacher von Gicht. Harnsäure stammt zwar nicht aus dem Eiweiß, aber aus den Zellkernen der Fleischzellen. Es scheint daher vernünftiger zu sein, bei der Glücks-Diät zwar reichhaltig Eiweiß zu essen, aber nicht so viel aus Fleisch oder Fisch und nicht auf Dauer so übertrieben viel.

Auch wenn Experten meinen, dass der Glykämische Index kein (alleiniges) Maß für eine gesunde Dauer-Ernährung mit der Glücks-Diät sei, so kann man wohl doch – insbesondere mit den eben genannten Modifikationen der Glyx Diät – erfolgreich damit abnehmen. Da auch mit weniger Fett als eigentlich erlaubt noch viel zu essen übrig bleibt, wird wohl auch das Synonym Glücks-Diät seiner Bedeutung gerecht bleiben.

 


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